BRAUN BÜFFEL

BRAUN BÜFFEL ist eine traditionsreiche Premium-Lederwarenmarke, die seit 1887 hochwertige und langlebige Begleiter aus Leder fertigt, von Geldbörsen über Taschen bis zu personalisierbaren Geschenksets. Die Marke richtet sich an qualitätsbewusste Kund:innen, die Wert auf zeitloses Design, durchdachte Funktionalität, Handwerkskunst und Langlebigkeit legen.

Betreute Märkte:

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strategisch verknüpfte Flows entlang der Customer Journey

Mit retenya haben wir unser CRM deutlich professioneller und skalierbarer aufgestellt. Das Team bringt tiefes CRM-Know-how mit und arbeitet dabei sehr strukturiert. Was wir besonders gut finden: retenya erkennt schnell, wo entlang der Customer Journey noch Potenzial liegt, und entwickelt gemeinsam mit uns konkrete Lösungen, die sich auch in der Praxis bewährt haben.

Artur Wagner
Artur Wagner
CDO, BRAUN BÜFFEL
Zwei Personen in Hauseingang mit zwei Ledertaschen
Mann auf einer Treppe mit Lederrucksack

Der Status-Quo vor #retenya

Klaviyo war bei BRAUN BÜFFEL bereits im Einsatz, das Potenzial des Kanals wurde jedoch nur teilweise ausgeschöpft. Zum Start der Zusammenarbeit deckten lediglich rund 4–5 aktive Flows einzelne Standardsituationen ab, große Teile der Customer Journey blieben ohne gezielte CRM-Kommunikation.
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Gleichzeitig wurden vorhandene Verhaltensdaten noch kaum für die Kommunikation genutzt. Interessen an bestimmten Produkten oder Kategorien sowie konkrete Aktionen wie Warenkorb- oder Checkout-Abbrüche führten noch nicht systematisch zu einer passenden Ansprache.
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Auch der Anteil automatisiert erzielter Umsätze war noch gering: Nur rund 25 % des E-Mail-Umsatzes entfielen auf Flows. Der Großteil entstand über manuell geplante Kampagnen, mit entsprechend höherem operativem Aufwand.
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Auch zentrale Markenwerte wie Handwerkskunst, Langlebigkeit, Pflege und Personalisierung waren noch nicht konsequent in die automatisierte Kundenkommunikation integriert.

Die Herausforderung war deshalb nicht, einfach mehr E-Mails zu versenden, sondern aus einzelnen Automationen eine durchgängige CRM-Journey zu entwickeln, vom ersten Interesse bis zur langfristigen Kundenbindung

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Unsere Lösung

Statt bestehende Nachrichten nur gestalterisch oder sprachlich zu überarbeiten, haben wir zunächst analysiert, welche Phasen der Customer Journey bereits abgedeckt waren und wo entscheidende Kontaktpunkte fehlten. Auf dieser Basis entstand eine neue Flow-Architektur, in der jeder Automation eine klar definierte Rolle zukommt. Konkret umgesetzt haben wir das in sechs Bereichen:

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Vervollständigung Pre-Purchase Journey


Vor dem Kauf entstehen zahlreiche Situationen, in denen Kunden Orientierung, Vertrauen oder einen passenden Impuls brauchen. Deshalb wurden gezielt Automationen für relevante Pre-Purchase-Situationen aufgebaut:
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  • Website-Aktivität
  • angesehene Produkte und Kategorien
  • Warenkorbabbrüche
  • Checkout-Abbrüche
  • Preisreduzierungen
  • Restocks
  • Interessenten ohne bisherigen Kauf
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So erhält ein Kunde, der sich beispielsweise für eine bestimmte Geldbörsenkategorie interessiert, andere Inhalte als jemand, der nach einer Tasche oder einem Geschenk sucht. Die Kommunikation knüpft gezielt an das jeweilige Interesse und Verhalten an.

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Erweiterung der Post-Purchase Experience


Gerade bei langlebigen Premiumprodukten ist die Zeit nach der Bestellung entscheidend, um die Kaufentscheidung zu bestätigen, Vertrauen aufzubauen und die Markenbindung zu stärken. Der Post-Purchase-Bereich wurde deshalb um folgende wertvolle Inhalte erweitert:  
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  • Dank und Bestätigung der Kaufentscheidung
  • Lebenslanger Reparaturservice
  • Lederpflege und -wissen
  • Personalisierung
  • Geschenkideen
  • Bewertungsanfragen
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Dabei wird zwischen Erst- und Bestandskunden differenziert. Die E-Mail-Kommunikation wird so zur digitalen Verlängerung des Produkterlebnisses, statt sofort den nächsten Kauf anzustoßen.

Integration von Kundenbindung und Reaktivierung


Ein vollständiges Flow-Setup berücksichtigt auch spätere Phasen der Journey, deshalb wurden hier zugehörige Strecken aufgebaut:
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  • Winback
  • VIP-Kommunikation
  • Sunset Automation
  • Geburtstagskommunikation
  • Reaktivierung von Newsletter-Abonnenten ohne Kauf
  • langfristige Service- und Pflegeimpulse
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So bleibt BRAUN BÜFFEL präsent, auch wenn der letzte Kauf länger zurückliegt oder das Interesse nachgelassen hat, ohne auf wiederkehrende Kampagnen und Rabattaktionen angewiesen zu sein.

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Relevanz durch Segmentierung


Die Flows wurden nach Kaufstatus, Verhalten und Interessen differenziert: 
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  • Neukunden und Bestandskunden
  • Damen-, Herren- und Fallback-Zielgruppen
  • angesehene Produkte und Kategorien
  • gekaufte Produktarten
  • Produktfarben
  • Personalisierungsinteresse
  • Geschenk- oder Eigenbedarf
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Aus einer allgemeinen Newsletter-Kommunikation wurden so eine Vielzahl individuell passender Customer Journeys.

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Einbindung von Markenwerten


Tradition seit 1887, Manufaktur und Handwerk, der lebenslange Reparaturservice oder Lederpflege und -wissen wurden gezielt in die Flows integriert. Die Automatisierungen sollen dadurch nicht wie austauschbare Verkaufs-E-Mails wirken, sondern dieselbe Wertigkeit, Haltung und Qualität vermitteln, die Kunden auch im Shop und über die Produkte erleben.

Klare Kontakt- und Ausschlusslogiken:


Mit steigender Anzahl an Flows wächst das Risiko, dass Kunden zu viele oder nicht mehr relevante Nachrichten erhalten. Deshalb wurden klare Kontakt- und Ausschlusslogiken etabliert, unter anderem durch gegenseitige Flow-Ausschlüsse, den Ausschluss aktiver Käufer aus nicht mehr relevanten Pre-Purchase-Strecken, Kampagnenausschlüsse und eine gezielte Listenhygiene.
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So greifen die einzelnen Automationen sinnvoll ineinander und Kunden erhalten nur die Kommunikation, die zu ihrer aktuellen Situation passt.

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Die Ergebnisse

Vollständige Customer Journey

29 strategisch verknüpfte Flows (16 in Deutschland, 13 in der Schweiz) begleiten Kunden heute vom ersten Websitebesuch bis zur Reaktivierung.

Skalierbare technische Basis

Auch nach dem Ausbau der Automatisierung liegt die Zustellrate im deutschen Flow-Setup bei 99 %. So konnte das Versandvolumen skaliert werden, ohne die Zustellqualität zu beeinträchtigen.

Höhere automatisierte Reichweite

Die Zahl der über Flows erreichten Empfänger stieg allein im deutschen Account im Vergleichszeitraum um über 430 % auf eine deutlich größere Empfängerbasis.

Hohe Relevanz trotz mehr Volumen

Trotz deutlich mehr automatisierter Touchpoints blieb die Performance stark: 51,72 % Open Rate, 9,50 % Click Rate und 2,86 % Placed Order Rate.

Die Learnings

Eine vollständige Customer Journey braucht klare Flow-Logiken

Bevor Einzelheiten, wie Betreffzeilen optimiert werden, muss die CJ als Ganzes funktionieren. Der größte Hebel lag deshalb nicht in kleineren A/B-Tests, sondern darin, fehlende Kontaktpunkte systematisch zu identifizieren und zu schließen.

Premium-CRM darf nicht nur über Rabatte funktionieren

Service, Handwerk, Pflege und Personalisierung sind für BRAUN BÜFFEL zentrale Bestandteile der Kundenbindung. Sie in die Customer Journey zu integrieren, konnte den Umsatz aber gleichzeitig auch die Marken- und Produktwertigkeit stärken.

Relevante Kommunikation entsteht durch Kontext

Die Berücksichtigung von Kaufstatus, Verhalten und Interessen macht aus generischer Kommunikation eine relevante, persönliche Customer Experience, die gezielt auf individuelle Bedürfnisse der Kunden eingeht.

Eine Flow-Architektur schafft Skalierbarkeit

Ein sauber strukturiertes Setup ist die Grundlage, um weitere Märkte, Zielgruppen und Kanäle wie WhatsApp effizient in die CRM-Strategie und langfristig in die CRM-Strategie zu integrieren und gezielt zu skalieren.

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